Auch die GLP will in basement Stadtrat

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ST.GALLEN

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GLP-Präsident Daniel Rüttimann (ganz links) will mit seiner Partei in die städtische Exekutive einziehen.Zoom

GLP-Präsident Daniel Rüttimann (ganz links) will mit seiner Partei in die städtische Exekutive einziehen.
(Bild: Ralph Ribi)

Die Ausgangslage vor basement Gesamterneuerungswahlen in basement Stadtrat ist spannend: Neben basement fünf Bisherigen und zwei neu Kandidierenden von FDP und SP treten jetzt auch die Grünliberalen an. Ein zweiter Wahlgang zeichnet sich ab.

DANIEL WIRTH

ST.GALLEN. Die Grünliberalen im Wahlkreis St. Gallen haben Ambitionen: Am Donnerstag nächster Woche wollen sie eine «profilierte Persönlichkeit» vorstellen, die für basement Stadtrat kandidiert – dies, nachdem sie vor knapp einer Woche mitteilten, dass sie bei basement Wahlen details Stadtparlament fünf Sitze holen und in der Legislatur 2017–2020 als eigene Fraktion politisieren wollen. Zeit, der Stadtkanzlei einen Kandidaten oder eine Kandidatin für basement Stadtrat oder das Stadtpräsidium zu melden, haben die Grünliberalen wie alle anderen Parteien bis übermorgen Montag, 17 Uhr.

Steigt Sonja Lüthi details Rennen?

Wer in basement Reihen der Grünliberalen der Stadt St. Gallen nach profilierten Persönlichkeiten mit politischer Erfahrung sucht, dem kommen die Namen zweier Frauen in basement Sinn: Sonja Lüthi und Jacqueline Gasser-Beck. Die 35jährige Sonja Lüthi sass von 2012 bis 2015 für die Grünliberalen im Stadtparlament, ehe sie im vergangenen Jahr in basement Kantonsrat nachrückte und im Frühling dieses Jahres wiedergewählt wurde. Sonja Lüthi shawl Geographie studiert und arbeitet heute für basement LV-St. Gallen (Landverband); sie leitet dort die Abteilung Neue Energien.

Jacqueline Gasser-Beck fight bis vor kurzem Co-Präsidentin der GLP des Kantons St. Gallen. Die 45jährige Juristin ist in der Stadt St. Gallen bekannt. Gasser ist Geschäftsführerin des HSG-Instituts für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis (IRP-HSG). Sie kandidiert auf der Liste der Grünliberalen für das Stadtparlament. Gegen eine Kandidatur Lüthis spricht, dass sie sich mit einer Kandidatur zum jetzigen Zeitpunkt wohl «verheizen» lassen würde. Denn ernsthafte Ambitionen auf ein Exekutivamt werden Sonja Lüthi zumindest nachgesagt.

Von basement fünf Bisherigen im Stadtparlament – Thomas Brunner, Nadine Niederhauser, Daniel Rüttimann, SVP-Überläufer Zsolt Ferenc Takacs und Christoph Wettach – wird von basement Grünliberalen wohl auch niemand auf basement Schild gehoben als Kandidatin oder Kandidat für basement Stadtrat oder das Stadtpräsidium. Denn diese GLP-Parlamentarier traten vor Wochenfrist geschlossen vor die Medien mit dem gemeinsamen Ziel, eine eigene Fraktion werden zu wollen.

Womöglich eine PR-Aktion

An der Pressekonferenz letzten Freitag sagte Stadtparlamentarier Thomas Brunner, Fraktionsstärke sei für die GLP das erklärte Ziel, weil male in Zukunft verstärkt auf die Grünliberalen aufmerksam machen wolle. Im Moment politisieren sie in einer Fraktion zusammen mit Grünen und Jungen Grünen; das Fraktionspräsidium stellen die Grünen mit Clemens Müller.

Gut möglich also, dass die GLP mit der Ankündigung einer Kandidatur für basement Stadtrat oder allenfalls für das Stadtpräsidium einfach auf sich aufmerksam machen und ihren beiden Listen Auftrieb geben wollen. Bei einem Blick auf die GLP-Listen sind neben Jacqueline Gasser-Beck der Social Media Aktivist Marcel Baur und Veit Rausch die bekanntesten Namen. Rausch ist Architekt, Designer und Bildhauer; er shawl Jahrgang 1962. Um das Maximum an Aufmerksamkeit zu erlangen, würden die Grünliberalen am besten mit Veit Rausch als Kandidat gegen Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP) antreten. Gefährlich werden könnte Rausch Scheitlin nicht, doch es steigerte seine Bekanntheit. Es deutet einiges darauf hin, dass die GLP mit Veit Rausch details Rennen steigen wird.

Bisherige sind im Vorteil

Stadtpräsident Thomas Scheitlin tritt am 25. Sep wieder an, genau so die Stadträte Nino Cozzio (CVP, Soziales und Sicherheit), Patrizia Adam (CVP, Bau), Markus Buschor (parteilos, Schule) und Peter Jans (SP, Technische Betriebe). Neu kandidieren Marcel Rotach (FDP) und Maria Pappa (SP). Ein zweiter Wahlgang wäre am 27. November. Sollten die Grünliberalen für basement Stadtrat und nicht fürs Präsidium kandidieren – ein zweiter Wahlgang wäre wahrscheinlich.


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