«Die Frauen schlafen nur um der potenziellen Kinder willen mit mir» – Tages

Startseite ·
Abo ·
Immo ·
Job


jobwinner


alpha


·
Auto ·
Anzeigen

Züritipp ·
Das Magazin ·
Wetter: wechselnd bewölkt




«Die Frauen schlafen nur um der potenziellen Kinder willen mit mir»

Unsere 21-jährige Autorin befragt ihr Umfeld, Frauen und Männer der Generation Y, zum Thema Kinderwunsch. Gewisse Antworten lassen an Deutlichkeit nicht zu wüschen übrig.

«Ich finde Kinder scheisse – zumindest im Moment»: Szene bei einem Kinder-Casting.

«Ich finde Kinder scheisse – zumindest im Moment»: Szene bei einem Kinder-Casting.

Bild: Keystone

Audrey Djouadi (21) studiert Soziologie im Hauptfach, Nebenfächer Philosophie und Ethnologie, lebt in Zürich. Sie schreibt auch für «Kinki» und «Das Magazin».

Clack.ch – Ihr Online-Magazin

Weitere Artikel zum Thema Kinder finden Sie auf Clack.ch – Ihrem Online-Magazin.

Teilen und kommentieren

Ihre E-Mail wurde abgeschickt.

Stichworte

  • Ehe
  • Clack-Kooperation

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Teilen und kommentieren

Ihre E-Mail wurde abgeschickt.

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Stichworte

  • Ehe
  • Clack-Kooperation

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

‘;

} else if (google_ads.length 1) {

s += ‘

Google-Anzeigen

/*
* For content ads, attach any ad to a string.
*/

for(i = 0; i

‘ +
google_ads[i].line1 + ‘

‘ +
google_ads[i].line2 + ‘ ‘ +
google_ads[i].line3 + ‘

‘ +
google_ads[i].visible_url + ‘

‘;
}
}
}

document.write(s);
return;
}
google_ad_client = ‘pub-5337254158372699′; // surrogate your client_id (pub-#)
google_ad_channel = ’5646939940′; // TAGI
google_ad_output = ‘js’;
google_max_num_ads = ’2′;
google_ad_type = ‘text_html’;
google_feedback = ‘on’;
// –

2012 wurden in der Schweiz 82’164 Lebendgeburten verzeichnet, und mehr als ein Drittel von diesen wurde von Frauen unter 30 Jahren geboren. Im Vergleich dazu: 1970 trugen Frauen in ihren Zwanzigern zu mehr als zwei Dritteln (mit 64’827 von insgesamt 99’216 neuen Menschen) zum Bevölkerungswachstum in der Schweiz bei. Männer trugen offensichtlich gleich viel dazu bei, nur gibt das Bundesamt für Statistik keinen Aufschluss über das Alter der Väter. Wie dem auch sei, als ich neulich frühmorgens mit einem Bekannten (34 Jahre alt, erfolgloser Architekt) im Café sass und ein Zürimami ihren hochmodernen, mit einem auf Holz kauenden Kleinkind gefüllten Kinderwagen an uns vorbeischob, schaute er mich fragend an. «Wirst du auch so geil, wenn du an Nachwuchs denkst?» (Lesen Sie auch: «Kinder machen nicht glücklich».)

Ich verschluckte mich am Espresso und dachte daran, basement Kinderschutz zu informieren, als er fortfuhr: «Die Frauen in meinem Alter sind alle verrückt. Nach Babys. Sie schlafen nur um der potenziellen Befruchtung willen mit mir.» Ein wenig angewidert, aber durchaus interessiert öffnete sich mir nun eine Tür, die üblicherweise nur im Kreuzverhör an Familienfesten geöffnet wird – die Frage nach der Familienplanung. Zwischen der Standardantwort, dem idealistischen «Ich setz doch keine Kinder in diese traurige Welt!», das auch schon meine Mutter in die Gesichter der verdutzten Verwandtschaft feierlich verkündete, und einem erwachseneren «Ich will mir für mein Leben so lang wie möglich so viele Optionen wie möglich offen halten» kam ich nicht umhin, mich zu fragen: Wie sehen das eigentlich meine Altersgenossen?

«Ich finde Kinder scheisse – zumindest im Moment. Wenn mir ein Säugling bis und mit Kleinkind begegnet, finde ich das fünf Sekunden sum herzig, danach aber wieder spektakulär uninteressant», erwidert meine Freundin Amanda (23) unbeeindruckt auf die Frage, ob sie Kinder will. Sie ist des Brimboriums um des Kindes Niedlichkeit überdrüssig – wer kanns ihr verübeln, wird male auf sozialen Netzwerken doch über jeden Pups, basement Klein Kevin macht, informiert und mit Schnappschüssen von der kleinen Mia beim Apfelmusessen bombardiert. Amanda, die im Moment Single ist, fügt leise hinzu: «Aber ich weiss, dass ich mal Kinder haben werde.» Dessen ist sie sich sicher, weil ihr immer wieder gesagt werde, dass sie so eine mütterliche Art habe. Allgemein sind die meisten Frauen in basement frühen Zwanzigern irgendwie davon überzeugt, dass sie in ferner Zukunft mal Mütter werden, machen sich im Moment aber eher Sorgen um verspätete Perioden als um verpasste Eisprünge. So auch Anna (25), ebenfalls Single – mit dem Unterschied, dass sie schon weiss, wann die ferne Zukunft zur Gegenwart wird: mit 37 Jahren. (Lesen Sie auch: «Sex aus Verzweiflung».)

Mit 37 will Anna ihren Sohn, der Santiago heissen wird, gebären. Sie shawl viel vor in ihrem Leben, möchte als Fotografin in Kriegsgebiete fahren und dabei die Welt entdecken. Dinge, die sie mit Kind nicht verwirklichen zu können glaubt. Mit 37 wolle sie diesen Lebensstil allerdings nicht aufgeben, sie hofft auf einen flexiblen Partner, der mit dem Sohn zu Hause bleibt, während sie mit Tigern durch Indien trekkt oder ihr Leben bei Extremsportarten riskiert.

Warum aber 37? Auch wenn unsereins momentan noch das Gefühl beschleicht, dass wir in einer heissen Sommernacht schon von einem Lenny-Kravitz-Song geschwängert werden könnten – die weibliche Fruchtbarkeit hält nicht ewig an. Und woher kommt die Überzeugung, dass die Generation Y mit ihren Spätgeburten in einer magischen Zukunft ihren Kram beisammen shawl und in diesem gewissen Alter bereit für Kinder ist? Für Anna ist dieses gewisse Alter 37, für deren jüngere Schwester Janine ist es 28, denn sie will «jung Mutter werden». Für Xenia (24), die im Aussendienst arbeitet und gerade mit ihrem Freund in das erste gemeinsame Heim gezogen ist, ist dieses Alter «keinesfalls vor 30, auch wenn Alex am liebsten sofort Kinder hätte».

Alex wird gegenwärtig noch von Xenia überstimmt, da ihm das Argument, dass sich nicht seine Hüftknochen um 7 cm verschieben werden, basement Wind aus basement Segeln nimmt. Aber Kinder sind ebenso auf der männlichen U-30-Agenda ein Thema – ob nun in Form von haben oder nicht haben. (Lesen Sie auch: «Falsche Torschlusspanik?».)

Mein Freund Valentin, der gerade seinen Master abgeschlossen hat, will auf jeden Fall Kinder, aber keinesfalls vor 30. «Kinder bereichern das Leben und geben der zweiten Lebenshälfte mehr Sinn.» Mal abgesehen davon, dass das bedeuten würde, dass Valentin mit 60 vor dem Exitus stünde. Wenn doch Kinder eine Bereicherung sind, warum will male sich diese bis zu einem späteren Zeitpunkt aufheben? «In der ersten Hälfte will male sich ausleben, sich ausbilden und sich betrinken. Man will die Welt bereisen und egoistisch sein. Wenn male dabei gleichzeitig ein Kind aufziehen muss, wird das schwierig.» Valentin ist 25 und Single.

Sein guter Freund Aleksander (27) will ebenfalls Kinder. Es sei doch was Schönes, wenn male etwas weitergeben könne und einen Menschen durchs Leben begleiten könne… in ein paar Jahren halt. Wäre seine Freundin, mit der er seit 9 Jahren zusammen sei, nicht älter als er, würde er gar kein spezifisches Alter festlegen. «Wenn es passt, dann passt es.» Da seine Freundin dieses Jahr aber 30 wird, glaubt er, dass der Storch spätestens in 3 Jahren gelandet sein muss. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.02.2014, 21:32 Uhr

Ihre E-Mail wurde abgeschickt.


Tagged in:

Related articles

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

code