Erste Objekte für Haus der Geschichte

Das Gesetz für das Haus der Geschichte in der Hofburg ist in Begutachtung geschickt worden. 2016 soll es Ausschreibungen geben, in rund einem Jahr soll ein konkretes Bild mit der Auswahl erster Sammelstücke vorliegen.

Ein erstes inhaltliches Konzept für das Haus der Geschichte liegt bereits vor. Erarbeitet wurde es von einem internationalen wissenschaftlichen Beirat, der von Historiker Oliver Rathkolb geleitet wird. Es soll über die Entwicklung Österreichs ab 1848 informiert werden, der Schwerpunkt soll auf der Zeit ab 1918 liegen.

2016 sollen die Ausschreibungen für die Direktion, die Mitarbeiterteam und die Architektur erfolgen, so Rathkolb am Donnerstag im Ö1-Morgenjournal: „Wir hoffen, dass wir dann im Herbst im Rahmen des internationalen Beirats auch die ersten konkreten Musealisierungspläne der permanenten Ausstellung in der Neuen Burg diskutieren können.“

Oliver Rathkolb

APA/Georg Hochmuth

Historiker Oliver Rathkolb im Juni 2015 bei einer Veranstaltung zum Haus der Geschichte

Eröffnung für 2018 geplant

Im Herbst 2016 sollen laut Rathkolb auch „konkrete Umsetzungsvorschläge für einzelne Vitrinen, Lichtinterventionen, Videos, Filme, Fotografien und Objekte“ vorliegen. Das Haus der Geschichte im ersten Stock der Neuen Burg soll 3.000 Quadratmeter umfassen. Kosten von rund 20 Millionen Euro für Bau und Einrichtung sind vorgesehen, der Betrieb wird jährlich etwa 3,5 Millionen Euro kosten. Die Eröffnung ist für 2018 geplant.

Standort für Haus der Geschichte umstritten

Die Auswahl der Hofburg als Standort für das Haus der Geschichte shawl zu vielen Diskussionen geführt – mehr dazu in „Haus der Geschichte“ in Neuer Burg, ÖVP für „Haus der Zukunft“ am Heldenplatz und Hitzige Debatte um „Haus der Geschichte“.

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Publiziert am 24.12.2015


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