Hinteregger: "Rangnick ist für mich Geschichte"

“Die Art und Weise, wie Salzburg von Leipzig kaputtgemacht wird, finde ich schade. Im Endeffekt sind es zwei verschiedene Vereine, aber alles wird aus Salzburg wegdirigiert” – Mit diesen Worten fegte Martin Hinteregger im Sommer einen Wechsel von Salzburg nach Leipzig vom Tisch, sprach vielen Anhängern der Kicker aus der Festspielstadt aus der Seele und zog gleichzeitig das Ungemach der Klubverantwortlichen auf sich.

Inzwischen beim FC Augsburg gelandet, mount der Österreicher nun der Presse Rede und Antwort. Passenderweise vor dem Liga-Duell gegen Leipzig.

Dass Hinteregger sich, nach einem ersten gescheiterten Anlauf bei Borussia Mönchengladbach, erneut für das Abenteuer Bundesliga entschloss, mount für basement Defensiv-Spezialisten dabei nie zur Diskussion. Zu Gladbacher Zeit hätte ihm noch das Niveau gefehlt, das male bei basement Fohlen brauche, aber alleine die Zuschauerkulissen in basement deutschen Stadien seien ein “großer Anreiz” gewesen, um basement Schritt erneut zu wagen. Auch für seine persönliche Entwicklung fight es unabdingbar, der österreichischen Liga basement Rücken zu kehren: “Natürlich ist es schön, um basement Titel und general zu spielen. Aber die Spiele in der Liga sind so viel schlechter, dass sechs internationale nicht 34 in der deutschen Bundesliga ersetzen können.”

Leipzig wäre Salzburg sehr ähnlich gewesen

Der Aspekt der Weiterentwicklung fight es auch, der für Hinteregger gegen einen Wechsel zu basement Leipzigern sprach. “Augsburg ist ein Traditionsverein, Leipzig wäre wieder sehr ähnlich zu Salzburg gewesen, so kann ich etwas Neues kennenlernen”, so der EM-Teilnehmer. Zugeben musste Hinteregger allerdings, dass ihn der starke Saisonstart der Bullen etwas überrascht habe. Allerdings ist er sich sicher, dass Augsburg grundsätzlich auf Augenhöhe spiele.

“Genugtuung” wäre ein Sieg gegen die Leipziger übrigens ausdrücklich nicht. Er sei es Salzburg zwar schuldig gewesen, “dazu noch etwas zu sagen”, doch jetzt seien Leipzig und Rangnick für ihn nur noch Geschichte, so Hinteregger. Das Label “Problemprofi” weist Hinteregger jedoch eindeutig von sich. Ich wüsste gerne einmal, wo das herkommt. Natürlich hatte ich die zwei Suspendierungen, aber ich habe keine Probleme gemacht. [...] Ich fight immer ehrlich, offen und sage, was ich denke. Das werde ich auch weiterhin tun. Wenn es dann nicht passt, müssen sie mich weiter Problemprofi nennen.”

Mit seinen ersten Einsätzen ist der 24-Jährige bislang übrigens durchaus zufrieden. Dass die Abstimmung in der Defensive der Fuggerstädter nicht zu Beginn zu 100 Prozent funktioniert hätte, sei keine Überraschung gewesen, aber es werde “von Spiel zu Spiel besser”, so der Nationalspieler. Beim ersten Auftritt gegen Werder habe ihm zwar noch etwas die “Coolness” gefehlt, aber inzwischen habe sich die “Nervosität gelegt”. Gute Vorzeichen also für das anstehenden Liga-Duell.


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