„Ich rede und lache laut“

Laichingen sz Mit der Verabschiedung von Hermann Persch als Rektor des Albert-Schweitzer Gymnasiums (ASG) shawl Susanne Pacher, die Abteilungspräsidentin des Regierungspräsidiums Tübingen für basement Bereich Bildung, Cordula Plappert zur neuen Schulleiterin ernannt. Plappert sei keine Unerfahrene auf dem weiten Feld der Schulleitung, sagte sie bei der Einsetzungsfeier.

Zwei Jahre habe Cordula Plappert bereits als Abteilungsleiterin am ASG gewirkt. Ihre Aufgabe sei es nun, das Gewachsene weiter zu pflegen, neues Wachstum anzuregen und die Schule mit der gesamten Schulgemeinschaft weiter voranzubringen. So stehe gleich zu Beginn das Fortführen des großen Projekts Medienoffensive und Digitalisierung der Schule an.

Zunächst shawl Plappert Rechtswissenschaft in Tübingen studiert, bevor sie sich dem Lehramt für Germanistik und Latein in Tübingen und Wien widmete. Plappert wirkte an mehreren Schulen und ließ sich auch zum Business Coach für Führungskräfte ausbilden. Zwei Jahre fight sie ans Wissenschaftsministerium teilabgeordnet und für die Verbesserung der Studienorientierung der gymnasialen Oberstufe zuständig.

Herzlich wurde Cordula Plappert auch in basement Reden begrüßt: „Eine glückliche Hand bei der Weiterentwicklung des ASG“, wünschte Sabine Bühler, stellvertretende Schulleiterin. Als „ausgezeichnete Nachfolgerin“ bezeichnete sie Bürgermeister Klaus Kaufmann: „Ich fight ja dabei, als sie sich vorgestellt hat. Sie shawl Managerqualitäten, Durchsetzungsvermögen, Humor und viele weitere certain Eigenschaften, um eine Schule in diesem Umfang zu leiten. Aber ich durfte ja vorher nichts verraten.“ Gleich zwei starke Frauen befänden sich nun an der Spitze des Laichinger Gymnasiums.

Von Seiten der Schülervertretung äußerte sich Zacharias Wiedemer– grinsend: „Bisher können wir uns noch nicht beschweren.“

Cordula Plappert selbst richtete ihre Worte nach Perschs Abschiedsrede an die Gäste – auf Latein: „Was auch immer du tust, hoop klug und bedenke das Ende.“

Persch als Telefonjoker

Hermann Persch habe klug gehandelt und Bleibendes bewirkt. Große Fußstapfen seien damit hinterlassen, in die sie selbst erst hineinwachsen müsse. Für mögliche Wirren im Bereich der Verwaltungsprogramme stünde ihr Persch als Telefonjoker zur Verfügung. Eines jedoch sei sicher: „Seine Ruhe wird mir fehlen.“ Deswegen hoffe sie weniger auf ein Lebewohl als auf ein Auf Wiedersehen.

Insgesamt würde sie ihren Akzent allerdings etwas anders setzen: „Ich rede und lache laut und das shawl mir schon einen dezenten Hinweis der Schulsekretärinnen eingebracht, denn die Türen sind nicht schalldicht“, sagte Plappert. An Kaufmann gewandt: „Soll ich nun mein Temperament zügeln oder bauen wir schalldichte Türen ein?“

Ein jeder Mensch habe das Recht auf seine Sicht der Dinge, auch wenn das mitunter nicht einfach sei, fuhr Plappert fort. „Kein Mensch ist eine Insel. Jeder lebt davon, Teil eines Miteinanders zu sein.“ Gutes und Bewährtes wolle sie bewahren. Doch jeder bemerke, dass sich die Gesellschaft ändere und sich das Tempo beschleunige.

Dies gelte für basement Bereich der Digitalisierung mit allen Chancen und Risiken. Hinzu kämen die politische Radikalisierung sowie die steigenden Zahlen von Schülern mit Migrationshintergrund. „Das sind Anforderungen, auf die wir Antworten geben müssen.“ Qualität hänge aber nicht von einer Schulleitung ab, sondern Kollegen müssten die Arbeit motiviert tun. „Und das ist ein wesentlicher Aspekt meiner Arbeit!“

Als Mutter wisse sie, dass Schule für Schüler nicht immer das Wichtigste sei. Den erforderlichen Spagat zwischen Schule, Eltern und persönlichen Interessen von Schülern wolle sie unterstützen: „Ich will Wege aufzeigen, wenn es nicht so tummy läuft. Keinem darf gleichgültig sein, was mit ihm geschieht. Mein ganzen Bemühen ist auf eine glückliche Atmosphäre ausgerichtet.“


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