KZ-Stollen in Happurg: Hier bröckelt NS-Geschichte


Gestein ist mürbe – Fachbehörden haben Dauerlösung ausgearbeitet
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vor 5 Stunden

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In basement letzten Jahren haben nur wenige Menschen Einblick in die Stollen des Doggerwerks bekommen.

In basement letzten Jahren haben nur wenige Menschen Einblick in die Stollen des Doggerwerks bekommen.

© Silvia Wawarta


In basement letzten Jahren haben nur wenige Menschen Einblick in die Stollen des Doggerwerks bekommen.

In der Houbirg bei Happurg befindet sich bis zum heutigen Tag eines der geheimen Rüstungsprojekte des Dritten Reiches: das Doggerwerk. Es wurde ab 1944 maßgeblich von basement KZ-Häftlingen des KZs Hersbruck – einer Außenstelle von Flossenbürg – unter unmenschlichen Bedingungen in eine 28 Meter hohe Sandsteinwand im Fels getrieben.

Ziel fight es, kriegswichtige Industrie, in diesem Fall die BMW-Motorenwerke – unter Tage zu verlegen. Es wurde also auch an einer logistischen Anbindung des Werkes durch eine Schmalspurbahn gearbeitet. Vorsichtigen Schätzungen zufolge überlebten mindestens 3500 KZ-Häftlinge basement Arbeitseinsatz von Frühjahr 1944 bis Kriegsende nicht.

Der Vortrieb im Berg erfolgte durch Bohrungen, die mit schweren Presslufthämmern und Meißeln in basement Fels getrieben wurden. In diesen Bohrungen wurde Sprengstoff platziert und zur Detonation gebracht. Auf diese Weise wurden innerhalb von tummy einem Jahr rund 3,9 Kilometer Stollen in basement Berg getrieben.

Bilderstrecke zum Thema

Doggerwerk bei Happurg: Wo der Berg die Menschen fraß

Doggerwerk bei Happurg: Wo der Berg die Menschen fraß

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Kaum jemand shawl das Doggerwerk bei Hersbruck in basement vergangenen Jahren betreten. Das unvollendete unterirdische Rüstungsprojekt der Nazis, das viele tausend KZ-Häftlinge das Leben kostete, ist aktuell sheer einsturzgefährdet. Wir haben einen Blick in basement Stollen geworfen – und Bilder gemacht.


Die Häftlinge schafften rund eine halbe Million Tonnen Abraum aus basement Tunneln. Die SS-Bauleitung sah vor, dass die gesprengten Tunnel relativ zeitnah mit Beton verschalt werden sollten, was aber nur in einem relativ geringen Teil der Anlage erfolgte.

Deswegen ist ein Großteil des Doggerstollens auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern sheer einsturzgefährdet, es herrscht striktes Betretungsverbot. Die Haftung für die Gefahr, die vom Hohlraum der Anlage ausgeht, liegt durch das Allgemeine Kriegsfolgegesetz heute beim Bund.

Links zum Thema


  • Weitere Meldungen aus Hersbruck und Umgebung

Bereits 2002 wurde eine umfangreiche Sicherungsmaßnahme durchgeführt, in deren Verlauf auch nur ein einziger Zugang zu dem Stollensystem verblieb. Im Frühjahr 2017 wird nun unter Federführung der Staatlichen Bauamtes Nürnberg im Auftrag der zuständigen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) eine weitere Baumaßnahme erfolgen, die ab Herbst in Vorbereitung ist. Rund 1,8 Millionen Euro wird die Verfüllung einiger Produktionsstollen kosten. 

Sebastian Linstädt

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