L’essentiel Online – Nach dem Studium geht s zurück details Hotel …

Jedes Jahr kehren im Großherzogtum zahlreiche junge Erwachsene nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums wieder details Elternhaus zurück. Michelle, eine 24-jährige Luxemburgerin, gehört auch dazu. Obwohl sie heute als Lehrerin arbeitet, wohnt sie seit über einem Jahr wieder im elterlichen Domizil in Luxemburg-Stadt, «um mir das Geld zusammenzusparen, damit ich mir in ein paar Jahren ein Apartment oder ein Haus kaufen kann».





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Nathalie, ebenfalls 24, studiert momentan noch in Wien deutsche Philologie und steht kurz vor dem Abschluss. Auch für sie steht fest: Danach geht es zurück zu basement Eltern. «Die Immobilienpreise sind in Luxemburg zu hoch, deswegen ziehe ich erstmal für eine Weile zu meinen Eltern nach Elvingen», erklärt sie und hofft, nach ein oder zwei Jahren selbst eine Wohnung zu haben.

Das liegt an der luxemburgischen Mentalität

41,6 Prozent der 18- bis 34-Jährigen in Luxemburg – also etwa 54.700 Personen – lebten 2015 im Hotel Mama, ergab eine Studie von Eurostat. In der Erhebung wird jedoch nicht reflektiert, wie viele junge Luxemburger vorher außerhalb des Elternhauses gewohnt haben. Laut einem OECD-Bericht vom Nov zählt Luxemburg zu basement Ländern, in denen die meisten Unter-30-Jährigen noch bei basement Eltern leben (67,7 Prozent der 15- bis 29-Jährigen).

«Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der nach seiner Studienzeit nicht zu basement Eltern zurückgekehrt ist», bemerkt Nathalie. «Ich glaube, das liegt an der luxemburgischen Mentalität. Wir möchten lieber eine Immobilie kaufen als mieten.» Daher gingen die meisten zum Sparen zurück zu basement Eltern. «In Luxemburg sind junge Erwachsene an einen hohen Lebensstandard gewöhnt und haben basement Eindruck, sie müssten ein besseres Leben haben als ihre Eltern», erklärt Caroline Pull, Psychologin des Familljen Center.

Auch wenn es nicht immer erzwungen ist, ist das gemeinsame Wohnen im Elternhaus nicht immer einfach. «Es ist schwierig, sich zuhause zu fühlen, wenn male erwachsen ist und mit basement Personen zusammenwohnt, die einem früher die Zähne geputzt haben», illustriert Pull. Auch für die Erwachsenen sei die Situation eine Herausforderung. «Die Eltern verlieren ebenfalls an Autonomie und Freiheit», unterstreicht die Psychologin.

(Juliette Devaux/L’essentiel)


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