Luzerner Uni beteiligt sich an der «Big-Data»-Forschung

Die Digitale Kommunikation produziert immer mehr Daten. Doch wie kann Herausforderungen im Zusammenhang mit grossen Datenmengen begegnet werden? Dieser Frage geht das nationale Forschungsprojekt 75 «Big Data» nach. Dieses soll wissenschaftliche Grundlagen liefern, fr einen wirksamen und angemessenen Einsatz von grossen Datenmengen.

An der «Big Data»-Forschung beteiligt sich die Universitt mit zwei Forschungsteams. Das eine untersucht die die bereits existierenden wirtschaftsrechtlichen Normen in Bezug auf Data und Big Data und die Entwicklung regulatorischen Modelle und deren Verbreitung. Im Weiteren beschftigt die Frage, inwiefern der Staat, in Anbetracht etwa bestehender handelsrechtlicher Schranken, immer noch frei agieren und neue Big-Data-Regelungen verabschieden kann. Es sollen gewisse Empfehlungen zur Prfung der Zweckmssigkeit wirtschaftsrechtlicher Instrumente fr Big-Data-Lsungen Gesucht sind zudem Modelle, die Daten-Protektionismus verhindern und gleichzeitig ffentliche und private Interessen schtzen.

Das zweite Team widmet sich basement methodischen Herausforderungen fr die Disziplin Soziologie, die sich mit dem Aufkommen von grossen Datenmengen ergeben. Heute sind es weitgehend andere Disziplinen, die sich an der Untersuchung des weitreichenden Wandels der Daten und Methoden beteiligen. Soziologie knnte entscheidend mithelfen, um sich an der Analyse des digital geprgten Sozialen zu beteiligen. Doch dazu soll der methodische Werkzeugkasten der Soziologie erweitert werden, um Soziologen die Erhebung, die Bereinigung, die Analyse und die Interpretation von grossen, oftmals unstrukturierten, nicht-numerischen Daten zu ermglichen.

Die beiden Projekte starten 2017 und nehmen drei bis dreieinhalb Jahre in Anspruch. Das Projekt, das sich mit dem Umfeld der interantionalen Handelsabkommen befasst, wird von Mira Burri, Dozentin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultt,gefhrt. Die Assistehzprofessorin Sophie Mtzel leitet das Projekt, das der Soziologie zu Wissen und Methodiken im Umgang mit Big Data aufzeigen will. Die beiden Projekte haben Budgets von 550’000 und 650’000 Franken..

pd/cv


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