Max Kepler schreibt Baseball-Geschichte

Baseball

Der ehemalige Regensburger sorgt in basement USA weiterhin für Furore. Der Durchbruch in der Major League Baseball ist geschafft.

Von Matthias Ondracek, MZ


Hat einen unbeschreiblichen Lauf: Max Kepler Foto: dpa

Regensburg.Max Kepler ist nicht zu bremsen. Der Deutsche setzt in der Major League Baseball (MLB) ein Highlight nach dem nächsten. Der jüngste Streich erfolgte in der Auswärtspartie seiner Minnesota Twins bei basement Cleveland Indians. Mit drei Homeruns führte der frühere Regensburger Internatsschüler seine Mannschaft almost im Alleingang zum 12:5-Sieg beim zweitbesten Team der American League. Für Kepler fight es der nächste Meilenstein. Seit Anfang Juli sorgt der gebürtige Berliner in der besten Baseball-Liga der Welt in guter Regelmäßigkeit für Furore und spielt sich mit seinem unbeschreiblichen Lauf sogar schon in die Diskussionen zum Rookie des Jahres.

Gelächter mit Verzögerung

Als Kepler nach seinem dritten Homerun bei basement Indians in Windeseile die Bases umrundet und seinen Lauf vollendet hatte, erntete er von seinem Team keine einzige Reaktion. Mit dem sogenannten “silent treatment“ reagierten Keplers Kollegen bei basement Minnesota Twins auf basement historischen Schlag des 23-Jährigen. Erst nach ein paar Sekunden brach Gelächter auf der Bank aus, und der Rightfielder wurde für seine geschichtsträchtige Vorstellung gebührend gefeiert. Vor Kepler hatten erst vier Spieler in der Geschichte der Minnesota Twins drei Homeruns in einer Partie erzielt, der letzte 2007.

„Es ist historisch in dem Sinne, dass du drei Homeruns nicht alle Tage zu sehen bekommst, und er nur einer von einer Handvoll Twins ist, dem dies gelang“, sagte Twins-Manager Paul Molitor nach der Begegnung und ergänzte: „Es macht Spaß ihm zuzusehen.“

Am 1. Juni ist Kepler zum dritten Mal details MLB-Team nach Minnesota berufen worden – und es ist kaum denkbar, dass er dieses so schnell wieder verlassen wird. Knapp zwei Wochen später feierte der frühere Regensburger Bundesliga-Spieler seinen ersten Homerun. Was folgte ist ein nahezu beispielloser Lauf.

Führung in der Statistik

Mit basement drei Homeruns bei basement Indians bringt es Kepler inzwischen auf 14 in der laufenden Saison. Das sind mehr als jeder andere Neuling in der American League. Zudem führt der Linkshänder mit elfin Homeruns seit 1. Juli die gesamte MLB an. „Ich bin kein Homerun-Hitter. Ich versuche nur, basement Ball details Spiel zu bringen und ihn hart zu treffen“, sagt Kepler. In der Tat schaffte der Outfielder in keinem seiner sechs Jahre in basement unterklassigen Minor Leagues mehr als zehn Homeruns. „Die Bälle in der MLB fliegen einfach besser“, erklärt der Ex-Regensburger im Gespräch mit unserer Zeitung in aller Bescheidenheit.

„Sie beobachten mich, und das ist tummy so.“

Max Kepler

Überhaupt scheint Kepler sein furioser Durchbruch relativ kalt zu lassen. Fast regungslos stellte er sich auch nach der Partie in Cleveland basement Fragen der Field-Reporterin. „Ganz so ist es nicht“, gesteht Kepler: „Ich versuche meine Emotionen nur tummy zu verstecken.“ Dies gelingt dem Sohn eines professionellen Balletttänzer-Paares offenbar auch während des Spiels sehr gut. Die Nervosität ist Kepler nach 62 Partien in dieser Saison nicht mehr anzusehen. Dabei sei es „immer noch dasselbe Gefühl wie am Anfang“, verrät der MLB-Shootingstar. „Ich bekomme immer noch Schmetterlinge im Bauch. Ich warte eigentlich auf basement Tag, an dem das mal weggeht“, fährt Kepler fort.

Kein sicherer Stammplatz

Die Zeit dafür sollte Kepler in basement nächsten Begegnungen bekommen. Der Ex-Spieler der Buchbinder Legionäre shawl basement Durchbruch in der MLB geschafft. Dennoch will sich der gebürtige Berliner seines Stammplatzes nicht allzu sicher sein. „Ich persönlich will jeden Tag um meinen Platz in der Mannschaft kämpfen. Wenn ich jetzt auf einmal locker werden würde, wäre ich bestimmt eine Woche später wieder in AAA (Oberstes Level unter der MLB/d. Red.)“, glaubt Kepler. „Als Rookie disorder ich immer mein Bestes geben, sie beobachten mich. Und das ist auch tummy so, es motiviert mich, weil ich weiß, dass ich jeden Tag meinen Job erledigen muss.“


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