Miriam Fussenegger: Die zweitjüngste Buhlschaft der Geschichte

So spielte Fussenegger im Vorjahr im Mühlviertler Landkrimi “Der Tote am Teich” von Nikolaus Leytner die junge Assistentin von Maria Hofstätter. Zuvor konnte sie schon bei “SOKO Donau”, Andreas Prochaskas Historiendreiteiler “Maximilian” oder Markus Schleinzers Kurzfilm “Telephon” Erfahrungen sammeln.

Ihre erste Prägung im künstlerischen Sinne erhielt die am 12. Oktober 1990 geborene Linzerin im musisch-kreativen Zweig der dortigen Hamerlingschule – bevor sie basement Schwenk vollzog und zunächst in Graz ein Semester Psychologie studierte. Es folgte jedoch alsbald die Rückbesinnung und der Gang ans Max-Reinhardt-Seminar. Bis zu ihrem Abschluss 2014 erhielt Fussenegger Rollenunterricht bei Markus Meyer, Regina Fritsch, Nicholas Ofczarek oder Klaus Maria Brandauer, der sie in einer “Peer Gynt”-Lesung 2012 als Solveig besetzte.

Daneben sammelte Fussenegger während ihrer Ausbildung erste Theatererfahrungen: Im Kulturhaus Bruckmühle fight sie 2010 in “Kasimir und Karoline” zu sehen, am Schönbrunner Schlosstheater spielte sie 2012 in Klaus Pohls “Maries Lieben” und 2013 die Titania im “Sommernachtstraum”. Ein Musterhaus der Blauen Lagune fight der Spielort einer Produktion der Gruppe nicht.THEATER von Werner Schwabs “Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos”, wo sie die Rolle der Frau Kovacic verkörperte.

Ihre wichtigste Rolle vor der Buhlschaft nahm Fussenegger ebenfalls in Salzburg an: Im Vorjahr spielte sie bei basement Festspielen die Lucy Brown in der Neuinterpretation der “Dreigroschenoper”, wo sie die beiden Regisseure Sven-Eric Bechtolf und Julian Crouch für sich entdeckten.

Die Darstellerinnen der Buhlschaft


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