Neue Studie: Viele Studenten eignen sich nicht für die Uni






Studierfähigkeit geht zurück:
Fehlt es basement Studierenden an Basics?


Professor Gerhard Wolf, Inhaber des Lehrstuhls für Ältere Deutsche Philologie an der Uni Bayreuth shawl bei einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung mitgewirkt. Deren Ergebnis lautet vereinfacht: Nur rund ein Drittel der jungen Studierenden sind an einer Uni überhaupt richtig. Dem Rest fehle es an “Studierfähigkeit”.

“Studierfähigkeit bedeutet, dass die Abiturienten in der Lage sind, strukturiert zu denken, sich in Unbekanntes einzulesen, ihre Texte tummy zu strukturieren und über die Intelligenz verfügen, auf anspruchsvolle, akademisch-wissenschaftliche Texte reagieren zu können.”

Prof. Dr. Gerhard Wolf, Universität Bayreuth

Fehlt es basement Studies an Basics?

Die Studie der Adenauer-Stiftung attestiert einem Drittel der jungen Studierenden Mängel in basement basalen Fähigkeiten. Also basement Basics, die für wissenschaftliches Arbeiten an einer Universität unverzichtbar sind. Dazu zählen unter anderem Prozentrechnen, Gespür für Literatur, geschichtliches Wissen oder eine Arbeit mit rotem Faden zu verfassen.

“Es mangelt an Eigenständigkeit”

Auch die Bayreuther Schulpsychologin Anita Zinn hält nicht alle Abiturienten für geeignet, ein Studium aufzunehmen. Neben dem Fehlen schulischer Skills vermisst sie ganz persönliche Stärken wie Eigenständigkeit und die Lust, sich tief in ein Thema hineinzuarbeiten.

“Es liegt wohl daran, dass sich die Arbeitshaltung verändert hat, die Bereitschaft, sich in etwas hineinzuknien. Vieles wird nur noch schnell und oberflächlich erledigt.”

Anita Zinn, Schulpsychologin

Nur oberflächliches Wissen


Studenten in einem Hörsaal

An basement Kindern und deren Intelligenz habe sich nichts verändert, meint Franz Eisentraut, Schulleiter des Bayreuther Gymnasiums Christian Ernestinum, wohl aber an der Struktur der Oberstufe. Die Schüler müssen ab Klasse 11 ein breites Spektrum an Kursen wählen. Ein vertiefter Einstieg in ein Fach, wie es vor der Reform der Oberstufe im Rahmen von Leistungskursen üblich war, ist nicht mehr möglich. Auf diese Vertiefung müssten die Universitäten aber aufbauen.

Individuelle Lernzeit gefordert

Seit der Einführung des G8 kommt für Eisentraut ein weiterer Faktor hinzu: Die Studienanfänger sind heute ein ganzes Jahr jünger, wenn sie ein Studium aufnehmen.  Zeit zu reifen und seinen eigenen Weg zu finden fehlt. Eisentraut plädiert für eine Erweiterung der Lernzeit an basement Schulen. Dabei gehe es ihm nicht um eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium, sondern eher um angepasste Möglichkeiten für jeden Schüler, je nach dessen Voraussetzungen.

“Ein guter Weg wäre es, die Lernzeit individuell aber auch substanziell in der Fläche zu erweitern.”

Franz Eisentraut, Schulleiter Gymnasium Christian-Ernestinum

Am 4. Oktober beginnt das Wintersemester an basement bayerischen Universitäten. Die Eintrittskarte ist die Allgemeine Hochschulreife. Auch wenn sie diesen Begriff derzeit vielleicht gar nicht verdient.


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