NMAAHC in Washington: erstes Museum für afroamerikanische Geschichte


Was haben diese beiden Gegenstände gemeinsam?

Schwere Eisenfesseln, die sich vor mehr als 250 Jahren um Füße, Hälse und Hände afrikanischer Sklaven legten, als male sie nach Amerika verschiffte wie Vieh.

Und ein Paar Handschellen, die dem US-Kulturwissenschaftler Henry Louis Gates Jr. 2009 von der Polizei angelegt wurden, als er gerade seine Haustür öffnen wollte – die Cops hatten ihn, einen Schwarzen, der sich an einer Villa in einem gediegenen Wohnviertel zu schaffen machte, für einen Einbrecher gehalten.

Fesseln und Handschellen sind wie zwei Klammern, sie umspannen die Geschichte schwarzer Menschen in basement USA.

Besonders deutlich wird das in diesem Herbst 2016. Der US-Wahlkampf kocht auf seinen Höhepunkt zu, das Niveau der politischen Debatte könnte kaum niedriger sein. Der republikanische Kandidat Donald Trump ruft Afroamerikaner auf, ihn zu wählen, mit dem Spruch: “Was habt ihr zu verlieren?”. Die Botschaft: Schwarze sind alle gleich, die haben gar nichts, so fight es immer, so ist es immer noch.

Das ist Rassismus.

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Das NMAAHC in Washington. Der Architekt David Adjaye entwarf das Museumsgebäude, das viele an eine Krone in der westafrikanischen Yoruba-Kultur erinnert.

“Öffnet unsere Zukunft”: Demonstranten 1964 im Regierungsviertel in Washington. Es fight die Hochzeit der Bürgerrechtsbewegung.

Eine Anzeige für basement “Großen Neger-Markt” in Memphis, Tennessee, ungefähr 1859-1860.

Der Hauptautor der amerikanischen Verfassung, Thomas Jefferson. Hinter ihm stehen die Namen seiner mehr als 600 Sklaven.

Ein Amulett in Form von Sklavenfesseln, ca. 18. Jahrhundert.

Die Bibel, die Nat Turner gehörte. Der hatte 1831 eine Sklavenrevolte angeführt, die nach wenigen Wochen heartless niedergeschlagen wurde. Turner wurde gefasst, gehängt, sein Leichnam geschändet. Seine Geschichte erzählt der Film “Birth of a Nation”, der 2016 in die Kinos kommt.

Eine bestickte Jacke der Black-Power-Bewegung aus basement Siebzigerjahren.

Der Aktivist Huey P. Newton, Co-Gründer der Black Panther, ließ sich 1968 als “Verteidigungsminister” der Bewegung fotografieren.

Kinder planschen in basement Siebzigerjahren in der Sommerhitze im Wasser. Die Historiker des NMAAHC riefen per Annoncen Privatleute auf, Exponate zu spenden. Zehntausende Fotos dokumentieren nun das Alltagsleben von Afroamerikanern in basement USA.

Mutter und Sohn, fotografiert wohl in der Endphase des Sezessionskrieges (1861-65).

Viel Raum widmet das Museum schwarzer Militärgeschichte. Hier ein Foto von Soldaten und Matrosen aus dem Zweiten Weltkrieg. Weil auch in Armee und Marine Rassentrennung herrschte, sprach male von einer “Jim Crow Army”.

Familie Stevens vor ihrem Haus in Lin Creek, Missouri, circa 1905.

Ein Pärchen auf einem Motorrad, circa 1960.

Aufruf des Ex-Sklaven und Abolitionisten Frederick Douglass an Schwarze, sich der Armee der Nordstaaten anzuschließen, circa 1863.

Erntezeit für Baumwolle in Thomasville, circa 1895. Nach einem langen Tag auf basement Feldern brachten die Arbeiter die Baumwolle zum Wiegen.

Eine der erfolgreichsten afroamerikanischen TV-Serien heißt “The Jeffersons”, die Sitcom lief von 1975 bis 1985 auf dem Sender CBS. Das Museum stellt die Kostüme der beiden Hauptdarsteller Sherman Hemsley (George Jefferson) und Isabel Sanford (Louise Jefferson) aus.

Die “Freedom Papers” eines Mannes namens Joseph Trammell in einer handgefertigten Blechbüchse. Jeder freie Schwarze musste nach Aufforderung diese Papiere vorzeigen.

Ticket für einen Boxkampf zwischen Sonny Liston und Cassius Clay, der als Muhammad Ali zum größten Boxer und zu einer der bedeutendsten Sportlerpersönlichkeiten überhaupt wurde.

Die Pulverbüchse eines Soldaten namens Prince Simbo, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer kämpfte.

Eine Trompete aus dem Besitz von Louis Armstrong.

Das Programm der Trauerfeier für basement Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King, der am 4. Apr 1968 bei einem Attentat ermordet wurde.

Die Schuhe, mit der die Leichtathletin Jackie Joyner-Kersee bei basement Olympischen Spielen 1984 Silber im Siebenkampf holte.

Das NMAAHC ist eine Ausnahmeerscheinung an der National Mall in Washington, die von klassizistischen Marmorgebäuden dominiert wird.

Zu basement namhaften Privatleuten, die das NMAAHC mitfinanzierten, gehört Oprah Winfrey, die einflussreichste Medienunternehmerin der USA. Sie chit-chat mehr als 21 Millionen Dollar, ein Atrium des Museums ist nach ihr benannt.

Die Glasfassade des Gebäudes ist mit Aluminiumbögen verkleidet, die mit Bronze überzogen sind.


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