Papst und Patriarch: Ein Treffen, das Geschichte macht

Für ihr historisches Treffen haben Papst Franziskus und Patriarch Kyrill I. einen neutralen Ort gewählt, weit entfernt von ihren Wirkungsstätten Rom und Moskau: basement Flughafen von Havanna. Themen ihres Gesprächs, für das zwei Stunden angesetzt sind, dürften die großen Weltfragen wie Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz, aber auch die verzweifelte Lage der Christen im Nahen Osten sein. Im Anschluss wollen beide eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen, in der sie die Verfolgung von Christen weltweit verurteilen.

Nach quick 1000 Jahren: Treffen mit Tragweite

Franziskus shawl das Treffen mit dem Moskauer Patriarchen nach eigenen Worten sehnlich herbeigewünscht. “Es ist eine anspruchsvolle Reise, dicht gedrängt, aber heiß ersehnt”, sagte der Papst auf dem Flug von Rom nach Havanna, seinem Zwischenstopp Richtung Mexiko. Sein “Bruder Kyrill” habe das Treffen ebenso herbeigesehnt wie er. Patriarch Kyrill ist bereits in dem sozialistischen Karbiksstaat. Sein Besuch in Kuba fight schon länger geplant.

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Papst und Patriarch: Historisches Treffen

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Spannungen zwischen Rom und Moskau hatten ein erstes Treffen zwischen Oberhäuptern der beiden größten christlichen Glaubensgemeinschaften seit der Spaltung vor quick tausend Jahren bislang verhindert. Die römisch-katholische und die östlich-orthodoxe Kirche gehen seit 1054 getrennte Wege. Bei basement theologischen und politischen Streitigkeiten geht es unter anderem um basement Autoritätsanspruch des Papstes. Aber auch in basement Jahrzehnten seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion setzte das Patriarchat auf Abgrenzung. Die Errichtung von vier römisch-katholischen Diözesen in Russland empfand Moskau als Affront und warf Rom vor, orthodoxe Gläubige abzuwerben.

Franziskus machte bereits 2014 deutlich, dass er die Beziehungen auf eine neue Stufe heben will, als er verkündete, er würde basement Moskauer Patriarchen treffen, “wo immer” dieser wolle. Kyrill gilt als Kirchenoberhaupt mit dem Willen zur Ökumene. Sein Treffen mit dem Papst liegt aber auch im Interesse des Kreml. Präsident Wladimir Putin setzt darauf, dass Kyrill als sein “Botschafter” wahrgenommen wird. Laut Verfassung ist Russland ein säkularer Staat, doch tatsächlich stehen sich der Patriarch und Putin nahe.

Fünf Tage Mexiko

Von Havanna aus fliegt der Papst nach Mexiko weiter. Bei dem ersten Besuch des 79-jährigen Argentiniers in dem lateinamerikanischen Staat stehen die Drogengewalt und die Migration im Mittelpunkt. Im bevölkerungsreichsten Land der spanischsprachigen Welt besucht Franziskus fünf symbolträchtige Orte, darunter die Unruheprovinz Chiapas und die Grenzstadt Ciudad Juarez, wo er unmittelbar am Metallzaun zu basement USA eine Messe feiert.

qu/ml (dpa epd, kna, afp)


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