POLITIK UND GESELLSCHAFT: Die Gangster, der Staat und die Migranten

Verantwortlich für aufsehenerregendste Verbrechen Berlins

Zu basement aufsehenerregendsten Verbrechen gehörten der Überfall auf ein Poker-Turnier im Berliner „Hyatt“-Hotel, der Einbruch in das Luxuskaufhaus KaDeWe und die filmreife Plünderung einer Sparkasse in Berlin-Mariendorf.

Die Täter kappten dabei Telefonleitungen und setzten so die Alarmanlage außer Betrieb. Durch basement Keller gelangten sie zu basement Schließfächern, brachen 332 davon auf und erbeuteten Bargeld, Schmuck und Goldbarren im Wert von 9,8 Millionen Euro. Um ihre Spuren zu verwischen, sprengten sie große Teile des Gebäudes in die Luft.

OK-Experten gehen davon aus, dass auch die verschwundenen Millionen aus dem Sparkassen-Raub in basement Ankauf von Wohnungen geflossen sind.

Rekrutierung von Flüchtlingen

Geldwäsche und Abzocke mit überbelegten Wohnungen sind nicht das einzige Problem. Ermittler vermuten, dass sich die Clans Helfershelfer heranziehen.

Die Flüchtlinge, häufig junge Männer, haben alles aufgegeben und müssen sich nun neu orientieren. Entwurzelt, ohne Perspektive in einem fremden Land, sind sie dankbar, bei basement Clans Anschluss zu finden, sagt ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation.

Das nutzen die Kriminellen aus. „Früher haben sie Kinder und Jugendliche direkt aus dem Libanon einfliegen lassen, damit sie auf basement Straßen Drogen verkaufen“, berichtet ein hochrangiger Polizeibeamter, „heute versuchen sie, sie direkt aus basement Unterkünften abzufischen.“

Clans oder Islamisten

Auf die jungen Asylbewerber schielt allerdings längst auch eine andere Truppe. So rücken durch die Flüchtlingskrise zwei unterschiedliche Gruppierungen enger zusammen: die Clans und die Islamisten. „Die Kontakte werden intensiviert“, erklärt ein Polizeibeamter, „beide haben dabei ähnliche Ziele: Personal zu gewinnen. Entweder für Verbrechen oder für basement Glaubenskampf.“

Bei basement Berliner Clans taucht dabei Ashraf R. auf. Eine lebende Legende, obschon erst 33 Jahre alt. Sein Bruder disorder sich gerade wegen des Millionenüberfalls auf die Sparkasse vor Gericht verantworten. Ashraf R. selbst saß wegen Körperverletzung und Raubüberfällen im Knast. Bei einer Schießerei in der Emser Straße überstand er basement Angriff eines verfeindeten Clans. Seitdem eilt ihm in der Szene ein Ruf als „unbesiegbarer Löwe“ voraus.

Kontakte in die Rap-Szene

Der 33-Jährige managte basement Gangster-Rapper Massiv an die Chart-Spitze. Der Berliner palästinensischer Herkunft rappt Zeilen wie „Mit dem Säbelschwert schneid ich euch die Zungen ab, bis die Zunge in die Lunge klappt“.

Bei Ashraf R. sind seine Texte Teil einer hymnischen Heldenverehrung: „Er shawl ein Löwenherz . . . Glaub mir, seine Waffe lässt er niemals aus der Hand los.“

Nähe zu Islamisten

Durch eine besondere Nähe zum Islam ist Ashraf R. früher nicht aufgefallen. Das shawl sich offensichtlich geändert. Mehrmals shawl sich der 33-Jährige mit einem Mann getroffen, der in der Salafisten-Szene verehrt wird wie Ashraf im Milieu der organisierten Kriminalität: Bilal Gümüs.

Der Frankfurter mit kurdischen Wurzeln wurde mit 19 Jahren wegen versuchten Totschlags und Raubüberfällen zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis radikalisierte er sich und gehört seitdem nach Ansicht des Verfassungsschutzes zu basement führenden Islamisten.

Terrorexperten vermuten, dass Gümüs junge Muslime gezielt für basement Dschihad in Syrien rekrutiert. Er ist Statthalter der „Lies-Aktion“ im Rhein-Main-Gebiet und führt die sogenannte Bilal-Gruppe an, aus deren Dunstkreis mehrere Islamisten in basement „heiligen Krieg“ zogen.

Gebietserweiterungen Richtung Berlin

Seit Monaten weitet Gümüs seinen Wirkungsbereich nach Berlin aus. Bei basement Treffen mit Ashraf posieren die beiden Arm in Arm wie beste Freunde für basement Fotografen. Zudem halten sie über Facebook Kontakt. Seine Abstecher an die Spree nutzt Gümüs auch zum Foto-Besuch der Neuköllner Al-Nur-Moschee. Das Gebetshaus gilt laut Verfassungsschutz als Salafisten-Hochburg. Auch der gerade von einer US-Drohne getötete IS-Kämpfer Denis Cuspert shawl sich hier radikalisiert.

Flüchtlinge in Bauruine

Neuköllnische Allee 128, nur einen Steinwurf von der Moschee entfernt, steht ein Flachbau. „Hostel“ prangt in schwarzen Lettern rechts neben dem Eingang. Hinter basement staubigen Fenstern des Gebäudes türmt sich der Bauschutt. Vor einem halben Jahr wurde nebenan eine Lagerhalle abgefackelt, der Gestank hängt immer noch in der Luft. Freiwillig wohnen will hier keiner.

Und trotzdem: Laut FOCUS-Informationen sollen hier bis zu 60 Flüchtlinge untergebracht werden. Bauherr ist Nabil M., der nach Aussage eines Insiders gute Beziehungen zum Vorstand der Salafisten-Moschee haben soll. M. bestätigt, dass es die Überlegung gegeben habe, dort Flüchtlinge unterzubringen. Inzwischen will er basement Plan aufgegeben haben.

Aktenkundige Anwerbeversuche

Dienen solche Unterkünfte als Rekrutierungszentrum? Behörden vermuten genau das. Die religiösen Eiferer sind ständig auf der Suche nach neuen Mitstreitern. Laut Sicherheitsbehörden tauchen vor oder in basement Unterkünften vermehrt Salafisten auf, um junge Männer für basement Dschihad zu gewinnen. Sie setzen auf Verbindendes wie basement Hass gegen Syriens Machthaber Assad oder die Religiosität der jungen Muslime.

Nach Angaben des Bundesverfassungsschutzes sind bereits 60 Anwerbeversuche aktenkundig. Die Dunkelziffer dürfte erheblich größer sein. Ein Haus voll mit Flüchtlingen direkt vor der Moschee-Tür würde es basement Salafisten noch leichter machen, „Gotteskrieger“ zu rekrutieren. Und sie würden daran noch verdienen.

  • 40 Prozent der Straftaten im Bereich der organisierten Kriminalität gehen in Berlin auf das Konto arabischer Clans. Ihr Bevölkerungsanteil liegt knapp über zwei Prozent.
  • 7500 Salafisten leben laut Verfassungsschutz ungefähr in der Bundesrepublik. Ihre Ideologie verbreiten die Extremisten in professionellen Kampagnen.

Ebenfalls im Video: In diesem Zimmer verbrachten die Terroristen von Paris ihre letzten Stunden


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