Reutlingen: Mann greift Menschen mit Machete an – FAZ

In Reutlingen (Baden-Württemberg) shawl am Sonntagnachmittag ein 21 Jahre change Asylbewerber aus Syrien eine Frau mit einer Machete getötet. Nach Darstellung des Polizeipräsidiums Reutlingen gingen um 16.30 Uhr mehrere Notrufe ein, dass es am Zentralen Omnibusbahnhof einen Streit zwischen einem Flüchtling und einer Frau gebe. Die Polizei fight binnen weniger Minuten am Tatort.

Rüdiger Soldt
Autor: Rüdiger Soldt, Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

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Sie konnte basement Mann unweit des Tatorts festnehmen, das Leben der Frau konnte aber nicht gerettet werden. Sie erlag ihren schweren Schnittverletzungen noch am Tatort. „Es gibt keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Anschlag. Es handelte sich um einen Einzeltäter. Für die Bürger in Reutlingen und Umgebung besteht keine Gefahr“, sagte ein Sprecher des Reutlinger Polizeipräsidiums dieser Zeitung.

Bei Fluchtversuch angefahren

Der Täter wurde von zahlreichen Passanten an dem belebten Busbahnhof beobachtet. Möglicherweise handelt es sich um eine Beziehungstat; die Polizei macht aber zur Identität der getöteten Frau keine Angaben. Angeblich soll es sich um eine Polin gehandelt haben, die schwanger war. Nach Angaben der Polizei ist der Täter seit einiger Zeit in Reutlingen „polizeibekannt“, der Asylbewerber soll mehrfach durch Körperverletzungsdelikte auffällig geworden sein. Nach der Attacke auf die Frau verletzte der Mann eine weitere Frau und einen Mann, die wegen ihrer Verletzungen im Krankenhaus stationär behandelt werden mussten.

Ob diese Personen Unbeteiligte waren und sich zufällig in der Nähe des türkischen Restaurants am Omnibusbahnhof aufhielten, vor dem sich die Messerattacke ereignete, so der Polizeisprecher, müsse noch ermittelt werden. Der nach Aussagen von Zeugen äußerst aggressiv wirkende Täter wurde bei einem Fluchtversuch von einem BMW-Fahrer angefahren und konnte dann von der Polizei verhaftet werden.

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte FAZ.NET: „Nach den Ereignissen von München und Würzburg haben die Menschen Angst. Sie sind verunsichert. Deshalb sind unsere Sicherheitsbehörden bei einer Bluttat wie der in Reutlingen in höchstem Maße sensibilisiert.“ Wichtig sei, dass festgenommen worden sei und für die Bürger nun keine Gefahr mehr bestehe. „In der aktuellen Situation“, so Strobl,  „ist eine schnelle Aufklärung der Tathintergründe wichtig. Diese werden wir genau analysieren.“


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