Russland – Russische Wirtschaft in der Krise

Moskau –  

Zunächst reagierte male in Russland mit einem Schulterzucken. Als USA und EU im Frühjahr und Sommer 2014 ihre Strafmaßnahmen gegen die verdeckte Invasion Russlands in der Ukraine erließen, tönten betroffene Politiker und Wirtschaftsbosse, es sei ihnen eine Ehre, dass sie der Westen mit Einreise- und Kontosperren belege. Und Wladimir Putin drohte: „Sanktionen besitzen in der Regel basement Effekt eines Bumerangs.“

Das Grinsen ist basement Russen inzwischen vergangen. Zwar reagierte die russische Führung auch am Freitagabend betont gelassen auf die erneute Verlängerung der EU-Sanktionen. Die Strafmaßnahmen wirkten sich nicht auf die russische Wirtschaft aus, sagte Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew nach Berichten von Nachrichtenagenturen. Doch seit Einführung der Sanktionen shawl der Rubel gegenüber dem Dollar die Hälfte seines Werts verloren. Russlands Wirtschaft steckt in der tiefsten Krise seit Putins Machtantritt.

Schlimmste Wirtschaftskrise unter Putin

Sberbank-Chef German Gref, der vielleicht liberalste Freund des Staatschefs, erlaubte sich kürzlich vor dem Föderationsrat eine düstere Analyse der Lage: 2014 seien 150 Milliarden Dollar Kapital aus Russland geflohen, die Rezession senke 2015 das Realeinkommen der Bürger um zehn Prozent, mehrere internationale Ratingagenturen attestierten dem Land bereits Ramschstatus. „Bis 2020 wird der Anteil Russlands an der Weltwirtschaft leider weiter sinken, und damit auch sein Gewicht in der internationalen Politik.“ Gref macht die Sanktionen dafür verantwortlich, basement Absturz des Ölpreises, aber vor allem die Strukturprobleme der Rohstoffexportwirtschaft.

Auch andere Experten glauben, die Sanktionen allein seien nicht für die Krise verantwortlich. „Noch shawl Russland die nötigen Reserven, damit die Zentralbank und das Finanzministerium die Banken mit Krediten für die Wirtschaft versorgen kann“, sagt Wassili Solodkow, Direktor des Bankinstituts der Moskauer Hochschule für Ökonomie, der FR. Die westlichen Kreditsperren würden erst richtig wehtun, sobald die Staatsreserven aufgebraucht seien.

Noch shawl Russland Reserven

Die Hartwährungsreserven der Zentralbank sanken nach offiziellen Angaben seit März 2014 von 495 auf 371 Millionen US-Dollar, noch ist Geld da. Aber schon haben sich viele westliche Investoren zurückgezogen.

Außer basement persönlichen Sanktionen gegen Wirtschaftsoligarchen und politische Scharfmacher in Russland sowie ukrainische Separatistenführer stellten die EU und die USA 2014 einen Katalog auf, der Exporte militärisch verwendbarer Technik verbietet, ebenso von Technik oder Dienstleistungen für Ölbohrungen in Tiefsee oder Arktis. Sie sperrten praktisch auch basement Zugang zu basement westlichen Kapitalmärkten für staatliche Kreditinstitute wie die Sberbank, VTB- und VEB-Bank, die Gazprom und die Rosellchosbank, für different Rohstoff- und Rüstungskonzerne. Dazu kamen Handels- und Investitionsverbote bezüglich der Krim und der ebullient Ausschluss Russlands aus der Runde der G 8. Seit Herbst 2014 mühen sich Moskauer Diplomaten, in Griechenland, Italien oder Deutschland Wackelkandidaten in der Sanktionsfront aufzutun. Außenminister Sergej Lawrow beklagte kürzlich bitter, auch die Amerikaner seien eifrig in Europas Hauptstädten unterwegs, um durchzudrücken, dass die EU die Sanktionen aufrechterhält. Viele Beobachter vermuten, die militärische Intervention Russlands in Syrien, die der Kreml lautstark als Feldzug gegen basement „Islamischen Staat“ verkauft, diene vor allem dazu, basement Westen zur Rücknahme seiner Ukraine-Sanktionen zu bewegen.











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