Schwaan: Geschichte aus erster Hand erfahren | svz.de

Eine beeindruckende Ausstellung ist in der Winterkirche der St.-Pauls-Kirche Schwaan eröffnet worden. Damit setzt der Kulturförderverein Schwaan seine Anstrengungen fort, einen besonderen Teil der Schwaaner Geschichte für nachfolgende Generationen zu bewahren. Die Vernissage mount unter dem Eindruck der Erlebnisse von Albrecht Josephy-Hablützel. Der Nachfahre der weitverzweigten jüdischen Familie Josephy aus Schwaan fight additional zur Ausstellungseröffnung aus der Schweiz angereist.

Hella Ehlers vom Verein gehörte mit zur treibenden Kraft für dieses Projekt. In ihrer Lehrtätigkeit an der Universität Rostock habe sie sich schon seit Mitte der 1980er-Jahre auch mit jüdischer Geschichte beschäftigt, erzählt Ehlers. Das fight ein Ansatz. Ein anderer das umfangreiche Material von Schwaans Hobbyhistoriker Fritz Luckmann. „Es fight eine dicke Mappe. Das shawl ermuntert, selbst in die Archive zu fahren“, sagt Hella Ehlers.

Ausstellung heißt zur Ansicht bringen. „Es fight eine schwierige Hürde gewesen, das ganze Material zur Ansicht zu bringen“, erklärt die Germanistin. So entstanden verschiedene Tafeln. Solche, die sich mit der jüdischen Geschichte in Mecklenburg beschäftigen, dann speziell drei Tafeln, die die Geschichte der jüdischen Einwohner von Schwaan widerspiegeln, und eine über die Familie Josephy.

Ganz persönliche Erinnerungen chit-chat der 90-jährige Albrecht Josephy-Hablützel basement Besuchern der Ausstellungseröffnung nahe. Selbst 1926 in Rostock geboren, erzählte er unter anderem von seinen Besuchen als Kind in Schwaan und Bützow, aber auch von der Wiederkehr nach der politischen Wende in der DDR. So chit-chat es vor zehn Jahren eine Gesprächsrunde mit Schülern aus Schwaan. Auch in dieser Woche werden wieder Schulklassen eine Unterrichtsstunde in der Ausstellung erleben. Denn es sei wichtig, dass auch sie diesen Teil der Geschichte von Schwaan kennenlernen, sagt Hella Ehlers.

von Ralf Badenschier

erstellt am 04.Okt.2016
| 09:00 Uhr


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