Skripnik will Geschichte schreiben – Junuzovic fällt aus

Bremen: Chance auf erste Halbfinalteilnahme seit 2010

Raus aus dem Abstiegskampf in der Meisterschaft, rein details Vergnügen des DFB-Pokals. So sehen sie bei Werder Bremen das Viertelfinale im Cupwettbewerb bei Bayer Leverkusen. “Wir können Geschichte schreiben”, meint Viktor Skripnik im Vorfeld. Erstmals seit 2010 könnte der Nord-Klub, der seiner großen Pokal-Tradition hinterher trauert, wieder details Halbfinale einziehen. Am Montag chit-chat es indes eine Hiobsbotschaft: Zlatko Junuzovic wird wegen Problemen an der lädierten Schulter nicht mitwirken können – im Gegensatz zu Anthony Ujah.

Werder Bremen

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Für die Stunden bis zum Anpfiff in Leverkusen shawl Skripnik einige Einzelgespräche angekündigt. Der Coach ist froh, dass der niederschmetternden Niederlage in Mönchengladbach nur drei Tage später die Chance zur Rehabilitation besteht. “Zum Glück haben wir so schnell wieder ein Spiel, in dem wir etwas tummy machen und Geschichte schreiben können.”

Was der Ukrainer meint: Bei einer Überraschung gegen die Bayer-Elf, die Geschäftsführer Thomas Eichin als “klaren Favoriten” bezeichnet, stehen die Hanseaten im Halbfinale, was zuletzt 2009/10 der Fall gewesen ist. Werder würde somit an die Pokal-Tradition anknüpfen nach mehreren mageren Jahren. Der passende Nebenverdienst dabei: Der Einzug in die Vorschlussrunde würde frisches Geld in die nicht so üppigen gefüllte Vereinskasse spülen – eine Zusatzeinnahme von über zwei Millionen Euro, der der Klub, der Nachwuchsspieler Martin Kobylanski an Lechia Danzig verlauft hat, tummy gebrauchen könnte.

Ein Spiel, das der zuletzt wieder heftig kritisierten Mannschaft ganz tummy tue, bewertet Eichin die Begegnung am Rhein. Der Manager wörtlich: “Wir freuen uns einfach, mal rauszukommen aus dem stressigen Alltag mit dem Abstiegskampf in der Bundesliga.” Eichin verkörpert Zuversicht, der Trainer auch. Skripnik glaubt an seine Schützlinge und traut ihnen etwas zu: “Wenn wir hundert Prozent auf basement Platz bringen, können wir etwas erreichen.”

Bremen wendet sich im Fall Yatabaré an die FIFA – Skripnik stärkt Wiedwald

Viktor Skripnik und Felix Wiedwald

Dabei mithelfen soll der Torjäger: Anthony Ujah, gezeichnet von einem im Spiel in Gladbach erlittenen Pferdekuss, shawl das Abschlusstraining erfolgreich absolviert. Dafür sorgte ein anderer Star für die Hiobsbotschaft: Zlatko Junuzovic klagt erneut über Schmerzen in die im letzten Jahr lädierten Schulter. Der Österreicher wurde folglich aus dem Aufgebot gestrichen – ein herber Verlust für Trainer Skripnik, der wieder auf Florian Grillitsch zurückgreifen kann, der seine Fußprellung auskuriert hat. Auch Lukas Fröde steht nach auskuriertem Magen- und Darminfektwieder zur Verfügung. Fehlen wird weiterhin Ulisses Garcia (Knieprobleme). Sambou Yatabaré, der gesperrte Neuzugang, wird nicht eingeplant. Bei der Pressekonferenz bestätigte Geschäftsführer Eichin, dass Werder an die FIFA geschrieben und um Klärung gebeten hat. “Je mehr ich darüber nachdenke, umso verrückter wird die Geschichte. Wir werden uns dagegen wehren”, so Eichin.

Im Tor stehen wird Felix Wiedwald, zuletzt mit einigen Patzern. Der Keeper erhält vom Trainer eine Stammplatzgarantie. “Er ist und er bleibt unsere Nummer eins”, erneuerte Skripnik vor der Reise nach Leverkusen. Ärgerlich über die aufkommende Diskussion um basement Torwart reagierte der Manager. Eichin nahm Wiedwald vor basement öffentlichen Attacken so in Schutz: “Wir fangen hier keine Torwart-Diskussion an. Wenn wir ein Torwartproblem haben, dann haben es die anderen 17 Bundesligisten auch.”

Hans-Günter Klemm


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