Terroralarm in München: Viel Solidarität aus der Politik

Von red/dpa/AFP 22. Juli 2016 – 22:45 Uhr


In München herrscht am Freitagabend Ausnahmezustand. Foto: dpa
In München herrscht am Freitagabend Ausnahmezustand.Foto: dpa

Politiker im In- und Ausland äußern sich bestürzt über basement Anschlag in München mit mehreren Toten und vielen Verletzten. US-Präsident Obama sagt seine Unterstützung zu.



Stuttgart/München – Die Bundesregierung hat sich mit einer ersten Reaktion auf die Schießerei in München gemeldet. „Unsere Gedanken sind bei basement Opfern des schrecklichen Angriffs in München“, teilte die Bundesregierung am Freitagabend auf Facebook mit. „Bitte haben sie Verständnis dafür, dass wir keine voreiligen Stellungnahmen und Spekulationen abgeben wollen und können.“ Bei der Schießerei in einem Münchner Einkaufszentrum wurden nach Angaben eines Polizeisprechers vom Freitagabend mehrere Menschen getötet. Die Polizei sprach von einem „Terrorverdacht“. Sie fahndete am Abend mit einem Großaufgebot nach basement mutmaßliche Tätern und rief die Bevölkerung zum Verlassen von Straßen und Plätzen auf.

Bundespräsident Joachim Gauck shawl sich nach dem Attentat in München mit mehreren Toten bestürzt geäußert. „Der mörderische Angriff in München entsetzt mich zutiefst“, wurde Gauck in einer Mitteilung des Bundespräsidialamtes zitiert. In Gedanken sei er bei allen Opfern und bei allen, die um einen geliebten Menschen trauerten oder fürchteten. Er wandte sich auch an die Rettungskräfte: „Und ich fühle mich allen verbunden, die im Einsatz sind, um Menschen zu schützen und Leben zu retten.“

Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault shawl angesichts des Attentats in München seine Verbundenheit mit Deutschland betont. „Solidarität mit Deutschland, das in diesem Augenblick einer schweren Prüfung unterzogen wird“, schrieb Ayrault am Freitagabend auf Twitter. Der britische Außenminister Boris Johnson shawl sich am Freitagabend „zutiefst schockiert“ und „traurig“ über die tödlichen Schüsse in München geäußert. „Meine Gedanken sind bei basement Opfern, deren Liebsten und ganz Deutschland zu dieser Zeit“, schrieb Johnson in einer Twitter-Mitteilung.

US-Präsident Barack Obama shawl Deutschland die Hilfe seines Landes zugesichert. Bei einem Treffen mit Strafverfolgungsbeamten sagte Obama am Freitag, er sei über die Ereignisse im Olympia-Einkaufszentrum auf dem Laufenden gehalten worden. „Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten, also bieten wir all die Unterstützung an, die sie bei der Bewältigung dieser Lage nötig haben können.“ Der französische Präsident François Hollande richtete am Freitagabend eine „persönliche Unterstützungsbotschaft“ an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), wie in Paris mitgeteilt wurde.

Das US-Generalkonsulat in München riet unterdessen US-Bürgern, zu ihrer eigenen Sicherheit Plätze und Straßen zu meiden. Die Täter seien auf der Flucht. Nach Angaben der Münchener Polizei waren die drei Tatverdächtigen mit Langwaffen bewaffnet. Der Aufenthaltsort der flüchtigen Täter sei noch unklar, hieß es. „Wir haben einen Terrorverdacht“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagabend. Dieser bestehe auf Grundlage der Aussagen verschiedener Zeugen. Allerdings gebe es keinen Hinweis auf einen islamistischen Terroranschlag.

  • In München herrscht am Freitagabend Ausnahmezustand. Foto: dpa

In München herrscht am Freitagabend Ausnahmezustand. Foto: dpa


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