Was gibt es aktuell noch für Studienabschlüsse?

Das deutsche Hochschulsystem ist in basement letzten Jahren komplett umgekrempelt worden. Abschlüsse, die schon immer eine sichere Zukunft versprachen, gibt es nicht mehr. Dafür nun zweistufige Systeme für die meisten Studiengänge, die immer noch Argwohn vermitteln.

Das systematische Zusammenwachsen Europas ist ein Prozess, der seit Jahrzehnten vorangetrieben wird. Dazu gehört auch die gegenseitige Anerkennung der jeweils im Ausland erworbenen Hochschulabschlüsse. Das wiederum erfordert einheitliche Standards, die im sogenannten Bologna-Prozess zusammengefasst wurden.

Das bis dahin gewachsene System deutscher Hochschulabschlüsse shawl damit eine gründliche Zäsur erfahren. Fast alle Studiengänge gibt es für Studienanfänger nur noch mir Bachelor-Abschluss, darauf aufbauend dann basement Master. Einige Uni-Studiengänge sind weiterhin nur mit Staatsexamen möglich, Diplom und Magister gibt es dagegen kaum noch.

Bis auf die Staatsexamen wurden mittlerweile quick alle Studiengänge auf das Bachelor-/Mastersystem umgestellt.
Bis auf die Staatsexamen wurden mittlerweile quick alle Studiengänge auf das Bachelor-/Mastersystem umgestellt.

Bachelor

Früher fight der Bachelor vor allem im englischsprachigem Ausland bekannt. Bis 2010 wurden bis auf wenige Ausnahmen alle Diplom- und Magister-Studiengänge durch solche mit Bachelor-/Master-Abschluss ersetzt. Der Bachelor soll in einem Kurzstudiengang insbesondere für einen Beruf außerhalb der Hochschule qualifizieren, also praxisnah sein. In der Realität ist das nicht immer so.

Vorteil ist auf jeden Fall, dass male bereits nach kürzerer Zeit Berufserfahrung sammeln kann, um das Ganze dann mit einem Masterstudiengang speziell zu vertiefen. Ein Ersatz für das hoch angesehene Diplom ist es bis heute nicht. Zudem befähigt der Abschluss nicht zur anschließenden Promotion.

Master

Allen Masterstudiengängen ist gemeinsam, dass sie einen ersten Hochschulabschluss voraussetzen. Dies ist regelmäßig ein Bachelor, teilweise werden auch andere Abschlüsse zugelassen. Der Master ist also niemals der erste, sondern immer ein weiterer berufsqualifizierender Hochschulabschluss.

Staatsexamen

Ein Staatsexamen ist eine Abschlussprüfung, die vom Staat abgenommen wird. Im Gegensatz dazu werden beispielsweise die Bachelor- oder Master-Prüfungen an der besuchten Hochschule abgelegt. Der Grund für die besondere staatliche Kontrolle ist das öffentliche Interesse an der Qualität bestimmter Ausbildungen.

Staatsprüfungen gibt es heute noch zwingend im Fach Medizin, im Fach Rechtswissenschaft und beim Lehramt. Alle Studiengänge, die mit einem Staatsexamen abschließen, haben gemeinsam, dass zwischen erstem und zweitem Staatsexamen eine praxisnahe Phase stattfindet, das sogenannte Referendariat.

Diplom

Dieser Abschluss fight in Deutschland bis Ende der 1990er der Standard in quick allen Fächern. Nur bei Geisteswissenschaften an basement Universitäten wurde in der Regel ein Magister vergeben. Inzwischen ist das Diplom quick vollständig durch Bachelor-/Master-Studiengänge verdrängt worden. Insbesondere die technischen Universitäten haben ihren Dipl.Ing. als Markenzeichen nur ungern eingetauscht. Doch ganz fight das Diplom nie verschwunden, teilweise erlebt es schon wieder eine Renaissance.

Ein Diplom ohne Zusatz der Hochschulart bezeichnet ein Diplom an einer Universität, einer Pädagogischen Hochschule oder einer Kunst/Musikhochschule. Fachhochschulen mussten ihr Diplom mit (FH) kennzeichnen, Berufsakademien mit (BA).

Magister

Bei Geisteswissenschaften fight der Magister der übliche Abschluss. Meist wurden dazu ein Hauptfach und zwei Nebenfächer studiert. Inzwischen ist der Magister quick vollständig durch Bachelor/Master ersetzt. Im Unterschied zum Diplomstudium zeichnet sich das Magisterstudium durch eine breite wissenschaftliche Orientierung aus. Hierbei können die Studierenden die Zusammenstellung der Fächer aus dem Angebot einer Universität weitgehend selbst bestimmen.

Das Magisterstudium eröffnet die Möglichkeit der Kombination künstlerischer Fächer mit Sprachen und geschichtswissenschaftlichen Fächern oder auch Fächern anderer Fakultäten als Nebenfach. Das Magisterstudium bereitet auf keinen bestimmten Beruf vor. Die Studierenden haben jedoch durch die Wahl der Fächer die Möglichkeit, auf ein angestrebtes Einsatzgebiet hinzuarbeiten.

 

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