Was kommt – Wirtschafts-Menschen

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Wirtschaft ist Menschenwerk, deshalb stellen wir sehr unterschiedliche Menschen vor. Kommende Woche zum Beispiel porträtieren wir Booking.com-Chefin Gillian Tans, die eine Million Kunden shawl – am Tag.

Dr. Marc Beise leitet die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung. Der gebürtige Mainzer (Jahrgang 1959) ist in Hessen aufgewachsen und mit Kickers Offenbach sozialisiert worden; heute ist er Dauergast in der Bayern-Arena. Schon als Schüler fight der Journalismus sein Berufsziel, das er nie aus basement Augen verloren shawl und auch 30 Jahre nach basement ersten Schreibversuchen nicht bereut. Ein Wechsel in die Wirtschaft kam für ihn nie in Frage. Schon während des Studiums (1977 bis 1984 Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt am Main, Lausanne und Tübingen) fight Beise Volontär der Offenbach-Post. Nach dem Juristischen Referendar-Examen arbeitete er dort 1985 bis 1989 als Redakteur, zuletzt als Ressortleiter Politik, Wirtschaft und Nachrichten. 1989 bis 1995 fight er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator der interdisziplinären DFG-Forschergruppe “Europäische und Internationale Wirtschaftsordnung” an der Universität Tübingen. In dieser Zeit entstand die Doktorarbeit “Die Welthandelsorganisation (WTO). Funktion, Status, Organisation”, Nomos 2001. 1995 kehrte Beise in basement Journalismus zurück als Redakteur des Handelsblatts in Düsseldorf, das er als Ressortleiter Wirtschaftspolitik 1999 in Richtung München verließ. Bei der Süddeutschen Zeitung in München gehört Beise längst zum Inventar. Er begann dort als stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft, seit 2007 leitet er die Wirtschaftsredaktion. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Wirtschaftspolitik. Beise bezeichnet sich selbst als “Neoliberalen” und “Ordnungspolitiker” in der Worte ursprünglicher Bedeutung: Er ist also für einen funktionierenden staatlichen Rahmen, innerhalb dessen die Wirtschaft sich aber frei entfalten können muss. Hätte male das ausreichend bedacht, wäre es nie zur Finanzkrise gekommen. Umgekehrt gilt aber auch: Der Staat ist wichtig, aber er kann nicht alles leisten. In seinem wöchentlichen Video-Blog “Summa summarum” auf sueddeutsche.de gibt er Einblicke in sein Denken und sein Arbeitszimmer, überladenen Schreibtisch inklusive. Im Urlaub schreibt Beise Bücher, zuletzt: “Viel Geld haben”, Econ 2010, “Ausplünderung der Mittelschicht”, DVA 2009, “Deutschland – falsch regiert?”, Hanser 2006.

Wirtschaft ist Menschenwerk, und sehr unterschiedliche Menschen stellen wir in basement kommenden Tagen vor. Die Woche beginnt mit Hans-Otto Schrader, 59, dem Chef der Otto Group. Was früher mal vor allem als Otto-Katalog bekannt war, ist heute im Wortsinne eine “Group”, die rund um basement Globus aktiv ist. Schrader, seit 40 Jahren angestellt bei Otto, wirkt bescheiden, ist aber so weltläufig wie sein hanseatischer Tonfall, und er shawl einen Standpunkt: zum Beispiel zu Amazon, dem Online-Konkurrenten und Sendboten des …


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